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ChipArt - kleine Dinge, die das Herz erfreuen können...

In alten Kulturen war das Wissen über die Heilkraft der Edelsteine fester Bestandteil der Naturheilkunde.
Steine können aber auch nur den Menschen erfreuen und so eine sehr persönliche Bedeutung erlangen. 
Erinnerungen hauchen den Steinen Leben ein und rufen uns immer wieder viele persönliche Erlebnisse
ins Bewusstsein. Steine erzählen Geschichten,  sie trösten oder faszinieren einfach durch Ihre Erscheinung.

Jeder nehme sich davon, was immer ihm gefällt.
 
Aus diesem Grunde sind verschiedene Steine aus dem In- und Ausland hier dargestellt, teils bearbeitet
und teils in der natürlichen Form, auf kleine Holzsockel aus einheimischem Nussbaum montiert.
Auch Kerzenständer und kleine Skulpturen sind auf dieser Seite zu finden.
Die Exponate sind alles Einzelstücke und werden von Hand in eigener Werkstatt hergestellt. 
 
Zur Herstellung solcher Steinarbeiten braucht es verschiedene Werkzeuge und Materialien. Diese
können im Handel erworben werden und sind für jedermann erschwinglich.
Rosenquartz ist bei Händlern wie Membrini in Chur zu erhalten. Nussbaumholz findet man beim
Möbelschreiner. Bienenwachsbalsam und Öle zur Behandlung von Holz sind über Bastelshops
oder im Baumarkt zu haben.
Zum Schleifen der Steine sind einfache Maschinen wie eine Trennscheibe (Winkelschleifer) mit regelbarer
Geschwindigkeit und einem Klettschleifteller empfehlenswert. Dazu braucht es Klettschleifpapier für Stein
(Korund oder Diamant). Der Klettmechanismus ereichtert das Wechseln der Schleifscheiben. Diese haben
ein Körnung von 40, 80, 320, 800-1200 und werden nacheinander eingesetzt. Zum Schluss kann noch mit
einem Diamant-Handrutscher weiss (Körnung 1500, bei Firma Bösner erhältlich und hier nicht abgebildet)
und einer harten Filz-Polierscheibe der perfekte Glanz herausgearbeitet werden. Es braucht viel Geduld!
Via Internet findet man diese Materialien, oder man bestellt bei einem Steinmetz. Dieser
gibt u.U. auch
wertvolle Tips, und lässt Dich vielleicht sogar in seiner Werkstatt die ersten Gehversuche machen.
Es braucht auch viel Gefühl und die richtigen Steine. Kristalle habe ich nicht bearbeitet, da sie sehr hart sind
und spezielle Werkzeuge erfordern. Die dunklen Steine, Bündnerschiefer, stammen aus dem Unterengadin
(Engadiner Fenster -> Wikipedia) und lassen sich gut bearbeiten. Steine haben einen eigenen Glanz, wenn
sie geschliffen und poliert werden. Es braucht in der Regel keine Glanzmittel oder Oberflächenversiegelungen.
Das Herausarbeiten der natürlichen Strukturen des Steines ist das Interessante für mich.

Dies tue ich in meiner kleinen Werkstatt in Lavin, im schönen Engadin.




Übrigens:
Es gibt im Handel auch verschiedene rotierende Geräte, die Steine automatisch unter
Verwendung von Schleifmitteln schleifen. Erkundige dich im Internet.